Scada
SCADA (Supervisory Control and Data Acquisition) ist eine zentralisierte Softwareplattform, die dazu dient, Daten von Sensoren und E/A-Geräten zu erfassen, Prozesse in Echtzeit zu visualisieren und eine Fernsteuerung zu ermöglichen.
Das System wird häufig in Fertigungsanlagen, Energie- und Wasserinfrastrukturen, HLK, Verkehrsmanagement und anderen kritischen OT-Umgebungen eingesetzt. Moderne SCADA-Systeme werden häufig um IIoT-Funktionen wie Edge-Datenpufferung, abonnementbasierte Updates (Publish/Subscribe) und Cloud-Integration (z. B. MQTT, OPC UA) erweitert.
Wann ist Remote-Konnektivität relevant?
Die Betreiber verwenden SCADA, um kritische Parameter (Druck, Temperatur, Durchfluss) zu überwachen, Warnungen bei Abweichungen zu erhalten und historische Trends zu analysieren, um den Betrieb zu optimieren.
Über das Dashboard und die HMI können Sie Parameter ändern, Vorbereitungen treffen oder Stopp-/Startvorgänge durchführen - auch an entfernten Standorten.
SCADA-Systeme sammeln mit Tags versehene Daten von SPS und RTUs (oft über Modbus, OPC UA oder IEC 61850) und senden sie an Kontrollräume, Cloud-Plattformen oder Analyselösungen.
Bei großen Netzen mit vielen seriellen Verarbeitungseinheiten werden Gateways im Agentenmodus eingesetzt, um die Abfrageintervalle zu verkürzen, die Leistung zu verbessern und die Netzbelastung zu minimieren.
Vorteile in OT-Umgebungen
Überwachung in Echtzeit
SCADA schafft Übersicht in Leitwarten mit Live-Daten und Status
Alarmverwaltung mit Historie
Es ist möglich, Alarmgrenzen zu definieren, Benachrichtigungen auszulösen und Fehleranalysen auf der Grundlage von Zeitreihen durchzuführen.
Fernverwaltung und Flexibilität
Der Betrieb kann aus der Ferne über sichere Kommunikationskanäle erfolgen
Größere Skalierbarkeit des Netzes
IIoT-Funktionen wie Edge-Buffering und Cloud-Integration machen SCADA zukunftssicher und skalierbar


